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So viel Dividende zahlt mein 129.000 € Depot

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Ich zeige Dir wie viel Dividende mir mein 129.000 € Depot zahlt, sowohl jährlich als auch monatlich im Durschnitt und wie sich meine Dividenden seit 2020 bis heute entwickelt haben und warum ich kein Gehalt mehr für meine Autoversicherung, Netflix und Spotify ausgeben „müsste“.

Meine Anlagestrategie entspricht nicht der typischen Dividendenstrategie, welche nur auf ausschüttende Werte setzt, trotzdem war ich von Beginn an sehr von Auszahlungen begeistert. Ich bespare monatlich zwei ausschüttende ETFs und dazu einige Dividendenaktien. Ich verfolge also eine sogenannte Core-Satelite-Strategie. Meinen Core, also mein Kerninvestment, stellen meine ETFs dar, welche insgesamt ca. 82% meines Depots ausmachen. Ich habe mich bewusst für ausschüttende ETFs entschieden, da es unheimlich mich motiviert die im Laufe der Zeit immer weiter steigenden Auszahlungen zu bekommen. Auch wenn ich weiß, dass thesaurierende ETFs genau genommen vorteilhafter sind. Die Dividenden werden dort nicht ausgezahlt. Stattdessen werden innerhalb des ETFs weitere Unternehmensanteile mit den Dividenden gekauft und somit der Wert des ETFs weiter gesteigert. Wenn man die ausgeschütteten Dividenden aber immer fleißig reinvestiert, stellt man sich gar nicht sooo viel schlechter als mit Thesaurieren.

Und wie viel Dividende bekomme ich denn nun?

Im Juni 2020 habe ich meine erste Dividende erhalten, von der Firma Exxon Mobile i. H. v. 19,46 € brutto, also vor Steuern. Bis Jahresende hatte ich durch Exxon und Gilead Sciences 80,54 € an Dividenden bekommen. Hier hatte ich Blut geleckt. Mein Depot hatte zum 31.12.2020 einen Wert von 9.949 €

2021 kamen weitere Dividendenzahler dazu, in Form der beiden Autohersteller Stellantis und Fiat Chrysler. Diese Werte habe ich nicht gekauft, wegen der Dividende sondern total überrascht erst bei Auszahlung festgestellt, dass es Dividendenzahler waren. Mein Depotwert zum 31.12.2021 betrug 12.020 € und ich habe in diesem Jahr dann insgesamt 122,69 € als Dividende ausgezahlt bekommen.

Im Februar 2022 habe ich angefangen meine ersten ETF-Anteile zu kaufen, mich hier dann bewusst für ausschüttende ETFs entschieden und mein Depotwert zum 31.12.2022 betrug 35.575 €.  Ich habe damit meine Dividenden um 112% im Vergleich zum Vorjahr steigern können und 260,76 € an Ausschüttungen bekommen. Coca-Cola wanderte hier, gemeinsam mit Unilever, Proctor Gamble und McDonalds im Jahresverlauf als zuverlässige Dividendenzahler ebenfalls in mein Depot.

Währen in 2023 die monatlichen Sparpläne auf meinen MSCI-World und meinen EM-ETF immer weiterliefern, habe ich immer mal wieder Einmalkäufe in meine Dividendenaktien getätigt und habe auch mit Einmalkäufen und Sparplänen einen Dividenden-ETF, genauer den Vanguard FTSE All-world High-Dividend ETF, beigemischt. Mein Depotwert zum 31.12.2023 betrug 63.458 € und ich konnte meine Dividende erneut steigern, genauer um 169% auf insgesamt 703 €.

In 2024 habe ich, neben den Sparplänen auf die ETFs, auch angefangen Sparpläne auf meine Dividendenaktien zu starten und ich habe einen Meilenstein bei den Dividenden erreicht. Den während mein  Depotwert zum 31.12.2024 106.024 € betrug konnte ich die Dividende um 82% erhöhen auf 1.285 €, habe also die 1.000 € Dividende pro Jahr erreicht.

In 2025 hat mein Depot bisher die 129.000 € geknackt und ich erwartete insgesamt für das Jahr 2025 eine Gesamtdividende von ca. 1.630 €. Damit habe ich dann seit September 2019 über 4.000 € Bruttodividende bekommen. Oder mit anderen Worten bekomme ich durchschnittlich in 2025 monatlich 135 € Dividenden ausgezahlt und damit könnte ich meinen Jahresbeitrag der Autoversicherung und meine Abos für Netflix und Spotify zahlen. Das tue ich zwar nicht, weil ich die Dividenden im Regelfall reinvestiere. Aber es gibt mir ein gutes Gefühl mittlerweile diese Höhe an monatlichem, zusätzlichen und nicht durch verkaufte Lebenszeit erhaltenes Einkommen zu erzielen. Und wenn alles klappt, knacke ich in 2026 die jährliche Dividende von 2.000 €.

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